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Überwinterung als Falter


C-Falter nach der Überwinterung am 29.3.2003 in Bingen


Kleiner Fuchs nach der Überwinterung 8.4.2006 in Bingen


Zitronenfalter vor der Überwinterung am 25.10.2009 im Binger Wald bei Dichtelbach

In Rheinland-Pfalz überwintern nur sechs (von 108) Tagfalterarten als Falter:

Zitronenfalter, C-Falter, Tagpfauenauge, Großer Fuchs, Kleiner Fuchs und Trauermantel.

Der Admiral, der eigentlich ein Wanderfalter ist, hat in den letzten Jahren insbesondere in Südwestdeutschland ebenfalls als Falter überwintert.

Außer dem Trauermantel und dem Großen Fuchs zählen alle Falter-Überwinterer zu den in RLP häufigeren Arten. Diese Art der Überwinterung ist evolutionär (in Bezug auf das Überleben der Art) offensichtlich eine sehr erfolgreiche Strategie. Ein Grund dafür könnte das durch diese Art der Überwinterung begünstigte sehr frühe Erscheinen der Falter im Jahresverlauf sein. Damit haben zumindest die Mehrgenerationen-Falter wie der C-Falter, der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge noch mehr Zeit, möglichst viele Generationen mit noch mehr Faltern zu entwickeln.

Mit Ausnahme des Zitronenfalters (Weißling) gehören alle diese Arten zur Familie der Edelfalter.

Während der Zitronenfalter im Freien überwintert, suchen die anderen Falter-Überwinterer geschützte, dunkele mäßig feuchte, gut durchlüftete Orte zur Überwinterung auf. Dazu zählen Gartenhäuser, Garagen, Scheunen, Schuppen, Dachböden, aber auch Holzstapel, Baumhöhlen, Tunnel, sowie Pflanzen wie Efeu und weitere ähnliche Orte.

Alle diese Falter haben dunkele unauffällige Flügelunterseiten, mit denen sie an diesen Orten gut getarnt sind.



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