BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland



Eiablage

Eiablage am 10.04.2009.

Der Falter krümmt den Hinterleib um das Ei direkt unterhalb der bald aufgehenden Blattknospe zu positionieren.

Weitere Details zum Zitronenfalter erhält man im Artenporträt zum Zitronenfalter.

Kleine Pause zwischen der Eiablage

Während der Eiablage kommt es immer wieder zu kleineren Pausen, bei denen Nektar gesaugt wird, oder ein Sonnenbad genommen wird.



Das frisch abgelegte Ei

Das frisch abgelegte Ei schimmert grünlich.

Das Ei nach ca. 5 Tagen

Nach 5 Tagen ist das Ei gelblich gefärbt. Die Blattknospe beginnt sich bereits zu öffnen.



Die Raupe ist geschlüpft

Neun Tage nach der Eiablage ist die Raupe geschlüpft. Nach dem Verlassen der Eihülle krabbelt sie gleich auf das Blatt und beginnt wenig später zu fressen. Die Blätter bieten jetzt bereits genügend Nahrung.

Die Raupe nach ca. 3 Tagen

Nach 3 Tagen hat sich die Raupe auf der Unterseite des Faulbaumblattes längs einer Blattrippe versteckt. Nur nach einem intensiven Suchspiel lässt sie sich entdecken.



Die Raupe nach ca. 10 Tagen

Nach 10 Tagen hat die Raupe jetzt nach der ersten Häutung eine satte grüne Farbe angenommen. Sie sitzt nun in der Regel auf der Blattoberseite. Die Tarnung ist auch jetzt wieder perfekt. Sie frisst immer noch Löcher in das Blatt.

Die Raupe nach ca. 3 Wochen

Nach erneuter Häutung hat die Raupe jetzt schon fast ihre endgültige Farbe angenommen. Sie sitzt in der Regel auf der Blattoberseite in ihrer typischen "Schlangenhaltung". Jetzt frisst sie vom Rand her das ganze Blatt.



Die Raupe nach 4 bis 5 Wochen

Die Raupe ist jetzt ca. 5 cm groß und sitzt oft in der typischen Schlangenhaltung in der Blattmitte. Dadurch löst sie sich optisch vollkommen vor dem Blatt des Faulbaumes auf.

Vorpuppe nach ca. 5 Wochen

Nachdem die Raupe sich innerhalb kürzester Zeit von ca. 2 mm auf 4-5 cm verzwanzigfacht hat, steht jetzt die nächste größere Umwandlung kurz bevor - die Verpuppung. Dazu zieht sich die Raupe auf ein Ästchen des Fraßbaumes zurück und spinnt sich an einem Gürtelfaden an den Ast oder an die Unterseite eines Blattes fest.



Die Puppe

Zwei Tage später hat sich die Raupe erneut gehäutet und diesmal dabei die Form geändert. Die Puppe ist entstanden.

Die Puppe nach ca. 10 Tagen

In der Puppe hat jetzt eine enorme Verwandlung stattgefunden. Die Organe der pflanzenfressenden Raupe haben sich im innern der Puppenhaut in einen Schmetterling verwandelt. Die Flügel haben sich gebildet und scheinen bereits deutlich durch die sehr dünne eng anliegende Haut.



Der frisch geschlüpfte Falter

Ca. 14 Tage nach der Verpuppung schlüpft der neue Falter. Jedes Mal erlebt man diesen Augenblick wie ein kleines Wunder der Natur.

Jetzt ist es soweit, jetzt kann die Reise beginnen. Zunächst sitzt er noch still mit nach unten hängenden Flügeln da und lässt sich trocknen. Aber schon bald erhebt er sich zu seinem ersten Flug. Jetzt besteht seine Nahrung aus Nektar, den er mit Vorliebe aus violetten Blüten saugt.

Der Falter 2 Stunden später



Den Sommer verbringt der Falter später im Schatten von Bäumen, ab und an wird er, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist, auch noch einmal zum Nektar saugen erscheinen.

Anschließend überwintert der Zitronenfalter Dank eines Frostschutzmittels in den Adern im Freien. Der Kreislauf beginnt mit der Paarung im nächsten Frühling von neuem.

 

Mehr?

Im reich bebilderten Artenporträt erhält man detaillierte Informationen zur Biologie und Lebensweise des Zitronenfalters.

Quelle: http://schmetterlinge.bund-rlp.de/wissenswertes/entwicklung_des_zitronenfalters_vom_ei_bis_zum_falter/