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Geschichte des BUND Rheinland-Pfalz

Der BUND im Bund mit der Natur

Wie wir wurden, was wir sind

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz hat seit seinem Bestehen ein wichtiges Stück Geschichte der Umweltschutzbewegungen in Rheinland-Pfalz mitgestaltet und nachhaltig geprägt. Der grüne Punkt mit den stilisierten schützenden Händen ist in den vergangenen 30 Jahren zu einem Markenzeichen für angewandten Natur- und Umweltschutz geworden. 1973 wird in Osthofen der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Rheinland-Pfalz gegründet. Anlass ist eine geplante Raffinerie in den Rheinauen bei Worms, die die Bürger nicht hinnehmen wollen. Mit der 1976 erfolgten Umbenennung in „ Bund Natur- und Umweltschutz Rheinland-Pfalz, (BNR) “ kommt der Wandel von der Bürgerinitiative zur Naturschutzorganisation zu Ausdruck. Schon bald ist der BNR durch Kreisgruppen flächendeckend in ganz Rheinland-Pfalz vertreten. 1980 wir der BNR autorisierter Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Rheinland-Pfalz. Seit 1983 führt der Verband in Angleichung an seinen Bundesverband den Namen „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.“.

Mitbestimmung im Naturschutz

1980 benennt das Kultusministerium den damaligen BNR als Landesdenkmalpflegeorganisation im Sinne des § 28 DSchPflG. 1981 erfolgt die seit Jahren beantragte offizielle Anerkennung als Landespflegeorganisation im Sinne des § 60 BnatSchG [ehemals § 29] von dem damaligen Minister für Soziales, Gesundheit und Umwelt. Seither wird der BUND zu allen Planungsverfahren im Land gehört, nimmt Stellung zu Gesetzesvorlagen und Verordnungen und ist Teilnehmer von Anhörungen. Gleichzeitig mischt er sich auch ungefragt und vehement überall dort ein, wo Gefahr für die Umwelt im Verzuge ist. Atomstrom, Gentechnik, Mobilfunk, Hochwasserschutz, Müllverbrennung und “Grüner Punkt“ sind die “Heißen Eisen“ der letzen Jahre. Aktionen, Informationen und Diskussionen lassen diese Probleme in der Bevölkerung zum Thema werden. Der BUND stellt Öffentlichkeit her, wenn Natur in Gefahr ist. 

Engagiertes Ehrenamt

Was vor dreißig Jahren als Bürgerinitiative begann, ist inzwischen “der BUND“ mit 15 000 Mitgliedern und Förderern. Landesweit engagieren sie sich ehrenamtlich in 34 Kreis- und über 60 Ortsgruppen und mehreren Jugend- und Kindergruppen für Natur und Umwelt. Seit seiner Anerkennung nahm der BUND Stellung zu rund 26.000 Planungsverfahren und verfügt inzwischen über ein Archiv, das vollständiger ist als bei mancher Behörde. Die zahlreichen Stellungnahmen enthalten viele Verbesserungsvorschläge und Anregungen,die sich später vielfach in den Genehmigungsbescheiden wiederfinden. Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen haben sich zu mehreren Landesarbeitskreisen zusammengeschlossen: Energie, Elektrosmog, Denkmalpflege, Landespflege, Landwirtschaft, Technischer Umweltschutz/Abfall, Verkehr, Wald, Wasser und Umweltbildung. Vorstand und Untergruppierungen werden mit deren Spezialwissen beraten. Neben den Stellungnahmen zu Planungsverfahren leisten die Kreisgruppen einen aktiven Beitrag zum angewandten Natur- und Umweltschutz in ihrer unmittelbaren Umgebung z.B. durch Pflegemaßnahmen in Naturschutzgebieten, Exkursionen, Veranstaltungen und Vorträge. Der BUND besitzt über das ganze Land verteilt schützenswerte oder unter Schutz stehende Grundstücke, die von den Kreisgruppen vor Ort über viele Jahre hinweg gepflegt werden.

Landesweite BUND-Aktionen

Bekannt wurde der BUND in den vergangenen Jahren landesweit durch die Aktionen wie “Rettet die Frösche“, “Mehr Natur in Dorf und Stadt“, “Rettet die Bäche“ und “Müllfreie Schule“. Seit 1994 gibt es die Quellschutzkampagne “Rettet die Quellen“. Wir wollen damit in der Bevölkerung Verständnis für Quellen und deren Lebensraum, aber auch für den sorgsameren Umgang mit Trinkwasser wecken. Zu der Kampagne gibt es eine Wanderausstellung mit Begleitmaterial, ein Handbuch zum Quellschutz für Kreisgruppen ist in Vorbereitung.



BUND Landesgeschäftsstelle

BUND Landesgeschäftsstelle

Die Landesgeschäftsstelle befindet sich in Mainz etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt:

Hindenburgplatz 3
55118 Mainz
Tel.: 06131-62706-0
Fax: 06131-62706-66
info@bund-rlp.de

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